Freitag, 28. Oktober 2011

Schaltgestänge, Motorhalterung und Schriftzug

Also, während die Gabel beim Schweißen ist, will ich nicht untätig rumstehen, sondern vorankommen. Kurzerhand habe ich mir 3 Teile zum Restaurieren Rausgesucht:


  • Den Schriftzug
  • Die Motorhalter
  • Das Schaltgestänge
Das Schaltgestänge:
Sah Anfangs so aus >>


Verrostet und Hässlich. Zuerst habe ich es komplett in seine Einzelteile zerlegt. Die Feder ist leider nicht mehr zu gebrauchen, genauso wie die Klammern, die die Stange mit den Hebeln verbinden.





Ich habe die Teile zuerst mit 80er Schleifpapier grob geschliffen. Anschließend mit 400er Nass. Es soll ja einigermaßen Glatt werden, auch wenn man die Teile später nicht sieht. Um die Schrauben wieder schön Sauber zu bekommen, habe ich diese in ein Glas mit Terpentinreiniger gelegt, ein bisschen Geschwenkt und dann bis zum Zusammenbau "einziehen" lassen (ERGEBNIS). Man sieht übrigens auch schön, wie sehr sich das Schaltgestänge bereits abgenutzt hat:  

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Leider ist dafür kein Ersatz zu bekommen, also muss es vorerst erstmal funktionieren. Das Schaltgestänge ist nun Fertig geschliffen und Lackierbereit. Die Teile habe ich dann noch Sorgfältig abgeklebt und anschließend Gespritzspachtelt, Grundiert, Schwarz gelackt und Klarlackiert. So schauts jetzt aus:

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Ein neue Gummi kam noch dran. Sieht echt schick aus.

Die Motorhalter:
..waren recht simpel. Ich habe sie nur angeschliffen. Der alte Lack dient als Grundierung. Die Schraube, die das zusammen hält habe ich ebenfalls wie oben gesäubert. Die Vibrationsdämpfer sind Steinhart und müssen ausgetauscht werden.











Das Hercules Schild:
Nun kommt die echte Drecksarbeit. Das Schild wurde mal Lackiert, obwohl es verchromt gehört. Grausam ! Ich habe den alten Lack mit einem Spatel abgekatzt und bin beinahe Blind geworden, weil Lack und Roststückchen rumflogen. Ich werde nächstes mal meine Brille tragen *g*. So hässlich sah es aus:
Interessant ist die 120° Drehung, die das "S" in Laufe der Zeit absolviert hat. Das weiße Plastikschild hat an der Rückseite Nippel, die durch Löcher auf die andere Seite des Bleches hinausragen. Dort wurden sie ganz simpel festgeklebt. Mit etwas Fingerspitzengefühl ließ sich das ohne Schäden ausbauen.




Der Schlitzschraubendreher war hier das wichtigste Werkzeug. Die Nippel drückte man einfach raus. So ließ sich das Schild ganz easy entfernen. 






Hier sieht man die Einzelnen Teile. Die Schrauben gehören natürlich nicht dazu, das Schild kommt ohne selbige aus. Der Lack wurde mit dem Schraubenzieher bzw. Spatel abgekratzt.






Die Teile sind nun fertig zum Abgeben beim beim Galvaniker. Ob der sie nochmal der Metalloberfläche wegen abschleifen muss ist mit egal. Ich rühr die Dinger nicht mehr an, der Lack hing mir am ganzen Körper !

Des wars dann, die Teile wurden alle eingepackt und im Schrank verstaut, es muss weitergehen !

Gruß
Tamino

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Gabel Sandgestrahlt

Also, heute war ich beim Galvaniker in Ketsch. Dieser meinte ich müsse die Gabel zuerst Sandstrahlen, da sein Säurebad keinen Lack ablöst. Also gut, kein Problem, aber währenddessen tauchte dann ein großes auf:

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Ihhh, noch ein Loch ! Also wird die Gabel Markus nochmal mitgegeben, der ist heute Abend sowieso da. Es soll ja Gescheid werden. Aber ansonsten sieht die Gabel supi aus, seht selbst:

Danach wird sie dann - wie gesagt - verzinkt und dann Pulverbeschichtet.

Gruß
Tamino

Dienstag, 25. Oktober 2011

..Und das Loch ist wech !

Also, in der Gabel der Hercules war ein Loch reingerostet. Dieses wurde nun zugeschweißt, das Ergebnis ist einfach gut:

Vorher:
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Nachher:
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Vielen Dank an dieser Stelle an meinen Freund Markus, der sich um diese Arbeit gekümmert hat. Weiß dich immer wieder zu schätzen !
Der nächste Schritt sieht dann das Verzinken und Pulvern der Gabel vor. 
In dem Sinne:
Langsam aber Gewaltig
Geht es vorwärts *g*

Gruß
Tamino

Montag, 10. Oktober 2011

Kreidler Teile wieder da !

Guten Abend..
Ich war vorhin beim Lackierer und habe die Kreidler Teile abgeholt. Die Vorarbeit hatte ich selbst erledigt (Spachteln, Grundieren) das Auftragen des Metallic Lacks habe ich dem Lackierer überlassen. Dieser hat seine Arbeit gut gemacht:
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Gruß
Tamino

Sonntag, 9. Oktober 2011

Motor fertig !

Hi, ich melde mich mal wieder. Schule ist im Moment echt stressig, da bleibt das Schrauben etwas auf der Strecke..

Heute habe ich den Motor der Hercules soweit fertig poliert und wieder zusammengebaut. Die fehlenden Teile hatte ich wie bei den anderen ebenfalls Sandgestrahlt und anschließend ins Ultraschallbad gelegt:

    

<< Vorher
              Nachher >> 










Wie man sieht sehen die Sandgestrahlten Teile aus wie aus Granit. Am Ende solls ja wie das Teil im Bild rechts aussehen. Als allererstes werden die Teile also ordentlich gereinigt:


Ist das getan kommt die Chemie zum Einsatz, in dem Fall heißt sie "Kücheblitz". Damit werden die Teile (ebenfalls mit dem Glitzischwamm) grob poliert:



Sieht ja schon ganz gut aus, aber für meinen Standart nicht gut genug, also wird mit einem AKO PAD nochmals geschliffen. Anschließend habe ich noch das Sachs Logo schön poliert:

<< Das lackierte Sachs Logo

Die fertigen Teile >>


 

Dann habe ich noch fix den Motor zusammengebaut, das Ergebnis kann sich auch druchaus sehen lassen. Zwar habe ich das Gehäuse nicht gemacht, doch ich hatte keine Lust den ganzen Motor zu zerlegen, zumal dieser erst vor 5 Jahren beim Sachs Schreiber überholt wurde und seit dem 0 Km gelaufen ist.



Bis Denne..
Tamino

Montag, 3. Oktober 2011

Dämpfer überholt

Wie ich die Dämpfer gewartet habe, steht HIER

Anschließend habe ich sie vor dem Zusammenbau noch angeschliffen, abgeklebt und dann lackiert:
Das Ergebnis kann isch wirklich sehen lassen. Anschließend habe ich noch mit Elsterglanz die großen Dämpfer poliert. Hier mal Vorher und Nachher:




Vorher: 








Nachher:






Sonntag, 2. Oktober 2011

Motorteile fertig !

Hi..
Die Motorteile, die ich gestern Sandgestrahlt hatte, habe ich heute ich heute Fertigpoliert. Dabei habe ich den Großteil Matt gelassen und nur den SACHS Schriftzug auf Hochglanz gebracht, aber sehr selbst:

Zuerst habe ich mit dem Mittel Küchenblitz den Schmier vom Ultraschallbad entfernt. Das ganze wird verwendet wie eine Polierpaste, mit einem feuchten Glitzischwamm. Man sieht schon den Unterschied zum Nicht Bearbeiteten Teil (Hinten). Mit dem Spüli und der Bürste habe ich den Gröbsten Dreck entfernt.
                                                                       


                             Das verwendete Mittel >>







So sahen beide Teile nach der ersten Bearbeitungsstufe aus. Alles noch recht matt. Anschließend bin ich mit dem Zusehenden Nassschleifpapier dem Schriftzug und dem "Luftauslass" an den Kragen gegangen..




Zuerst habe ich mit 800er Körnung begonnen. Dann 1200er. Beim Schleifen ist es wichtig viel Wasser zu nehmen, damit das Endergebnis möglichst fein wird.

Danach habe ich die Teile nochmal komplett mit AKO Pads behandelt, mit Edelstahlpolitur gereinigt, dass das Ganze etwas edler aussieht. Damit der Schriftzug wie Chrom glänzt habe ich die Stellen mit einem Dremel und Schleifpaste (Unten) bearbeitet.

Das Ganze ist recht leicht: ich habe einen Filzaufsatz an dem Dremel befestigt und diesen mit Schleifpaste (Elsterglanz) eingetupft und dann mit langsamer Drehzahl die Stellen poliert. Anschließend habe ich das Ganze nochmal bei hoher Drehzahl gemacht. Sieht jetzt aus wie verchromt, und der SACHS Schriftzug sowie die Umrandung kommen jetzt Prima zur Geltung.

Die Mittel bekommt man im Baumarkt oder in einer Drogerie. Lediglich den Elsterglanz habe ich mir bei 8€ bei eBay ersteigert. Ist ein klasse Zeug, und geeignet für Chrom und Metall. Für Chrom solltet ihr allerdings nur das gezeigte Orangene nehmen. Die Blaue Politur ist Bestens für Metalle geeignet. Mehr Infos findet ihr auch bei Google.

Gruß
Tamino

Samstag, 1. Oktober 2011

Neues von der Hercules.

Hi Leute, ich war heute das erste Mal Sandstrahlen, habe mich dem Motorseitendeckel angenommen, der sah furchtbar aus..

Vorher..

Währenddessen:

Danach:


Da es sich um ein Relativ Schwasches Sandstrahlgerät handelte, habe ich noch den Zylinderkopf von einem Freud mitgemacht:


Einmal muss ich noch nacharbeiten, aber es sieht schon ganz gut aus. Sandstrahlen ist relativ easy, errinnert ein bisschen ans lackieren mit der Spraydose, wirkt jedoch anders herum. Habe es zum ersten mal gemacht, und hatte keine Probleme.

Gruß
Tamino